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Nudelsalat trifft Kabelsalat

Synergien sind häufig die Basis für effiziente und skalierbare Zusammenarbeit, auch wenn diese zunächst erstaunlich erscheinen. Sicherlich fragt man sich, was Spaghetti kochen, Zwiebel schneiden, Soße rühren und das Verdrahten von Schaltschränken gemeinsam haben. Dabei ist es ganz einfach: wird alles von Händen erledigt – bzw. von Händen und Armen.

Es war mal wieder einer dieser Zufälle. Eigentlich hätten wir für Moley nur die Fertigung der Schaltschränke und, damit verbunden, die Ansteuerung der von Moley entwickelten Robotik übernehmen sollen. Als wir dann allerdings gesehen haben, was genau wir da steuern sollen, war uns schnell klar, dass es noch ein paar mehr Trips nach London werden würden, um einige Extra-Gespräche zu führen.

 

Weltweites Cloud-Koch-Hirn

Das Image-Video des Londoner Technologie-Unternehmens Moley Robotics ( www.moley.com ) zeigt es: Die Briten haben tatsächlich die erste vollautomatische Küche entwickelt. Zwei Roboter-Arme, die automatisch lernen und das Erlernte umsetzen. Und gelernt wird zwischen all jenen, die irgendwo auf der Welt automatisch kochen lassen. Was dabei entsteht, ist ein zentralisiertes Cloud-Koch-Gehirn mit individueller Gewürznote.

Wer nicht kochen kann, der greift einfach online auf die Rezepte von Moley zurück. Natürlich nicht ganz kostenfrei. Dafür aber schnell, vielfältig und lecker. Muss man da noch erwähnen, dass der Küchen-Robi sich die Zutaten online selbst bestellen kann?

 

Nudelsalat trifft Kabelsalat

Bei uns soll der Roboter keine Spaghetti jonglieren, sondern vorkonfektionierte Leitungen montieren. Bei uns kommt das Rezept auch nicht aus der Koch-Cloud, sondern aus der CAD. Und bei uns wird nicht auf einer Arbeitsplatte, sondern auf einer Montageplatte gearbeitet. Global gesehen ist aber alles irgendwie gleich. Nur, dass wir weder Pesto noch Parmesan im Schaltschrank gebrauchen können.

Mangelberger komplettiert somit das britische Erfolgsrezept nicht nur mit standardisierten Schaltanlagen und Steuerungen „made in Bavaria“; sondern schafft zudem ein neues Geschäftsfeld für innovative Arme und Hände, die dazu führen, dass der Nutzer rundum mehr Komfort erlebt: wir bei Mangelberger bei der Arbeit; die Jungs von Moley während der Pausen – und nach der Arbeit.

 

Von Today bis Tomorrow

Keine Ahnung, was die Zukunft alles bringen wird. Keiner weiß ob unsere Mitarbeiter zukünftig das Kochen lernen, während der Roboter den Schaltschrank verdrahtet. Das müssen wir heute auch noch nicht wissen. Wir sehen einfach den Weg, den wir mit unseren Projekten wie „Robot to wire“ und „Smart Wire Hub“ begonnen haben. Nun setzen wir ihn fort: mit einem coolen englischen Partner und einer etwas anderen Küchenmaschine. Irgendwie crazy. Aber geil.

 

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